Affen, Delfine und ein großes Fantasietier

In fremde und fantastische Welten durften sich Mitte November die Zweit- und Viertklässler der Zellerschule entführen lassen. Dazu war aus dem Badischen der Schriftsteller TINO angereist. Er schrieb schon 30 Kinderbücher, zwei Bücher für Jugendliche und ein Buch für Erwachsene. Im Gepäck hatte er ausgewählte Geschichten aus seinen Kinderbüchern, die er lesend oder erzählend zum Besten gab. Dabei unterstütze er lebhaft mit Gesten und Bewegung, was seine Stimme kundtat.

TINO wusste von Reisen nach Indien zu berichten. In echter, indischer Kleidung erzählte er den staunenden Kindern von einem Elefanten im Klassenzimmer oder dass er einst Reißaus nehmen musste vor einer Affenbande, die sich dort Zugang zu seinem Hotelzimmer verschafft hatte.

Aber es ging bei der Lesung nicht nur um die fremde, ferne Welt, sondern auch um die Erlebniswelten der Kinder bei uns. TINO las aus „Meine beste Freundin“. Dabei schilderte er die Gefühlswelt der Schülerin Lea, die als schlechte Schwimmerin im Sportunterricht unter den Angeberinnen ihrer Klasse zu leiden hat und von Ihnen verspottet wird. Sie flüchtet sich in ihre Fantasie und schwimmt plötzlich – mitten im Hallenbad – mit einem Delfin durch die bunte Unterwasserwelt. Darüber waren die jungen Zuhörer und Zuhörerinnen verwundert und amüsiert.

Auch in einem anderen Buch spielt ein Delfin eine wichtige Rolle. Das Buch „Mein Freund der Delfin“ wurde inzwischen schon 150.000 Mal gedruckt und es gibt inzwischen weitere Bände – sowohl in Buchform als auch vorerst noch in TINOS Kopf. Seine besten Ideen, verriet er den Kindern, bekomme er bei einem Schaumbad in der Badewanne.

Gefragt haben seine Zuhörer auch nach den Bildern, von denen manche vom Autor selbst gemalt werden. Den Kindern zeigte er ein Bild im Original und wie es anschließend im Buch abgedruckt aussieht. Große Freude kam auf, als sich TINO an der Tafel als Zeichner betätigte und mit Kreide ein riesiges Fantasietierbild erschuf, in welches er die Ideen der Kinder einfließen ließ. Und so flott, wie dieses Bild entstand, flog TINOS Stift danach auch über die Autogrammkarten, um jedem Kind ein Tierbild mit seiner Unterschrift anzufertigen, während die Kinder mit Buntstiften auf ihren Blättern eigene Fantasiegestalten erschufen.

 

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