Eine besondere Klasse

Im Rahmen der Aktion Zeitung in der Schule verfassten verschiedene Schülerinnen und Schüler Artikel zu Themen, die sie persönlich interessieren oder betreffen.

Einen sehr persönlichen Artikel, der durchaus zum Nachdenken anregt, könnt ihr im Folgenden lesen.

Vielen Dank für die offenen Worte an die Autorin!

Eine besondere Klasse: die Vorbereitungsklasse

In unserer Schule wird fast nur Deutsch gesprochen. Warum nur fast? Wir wissen alle, wenn du Ausländer bist, willst du in deiner Muttersprache mit anderen reden. Aber in unserer Schule ist das nicht erlaubt. Die Regel, dass Deutsch miteinander gesprochen werden muss, ist für eine Schule selbstverständlich, in der Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Ländern unterrichtet werden und gemeinsam leben. Sie wird aber in einer ganz besonderen Klasse (noch) gebrochen – mit dem Ziel, dass es sich so bald wie möglich ändern soll. Das ist die Vorbereitungsklasse für Schüler, die erst noch Deutsch lernen müssen.

Natürlich schaffen das nicht alle. Einige von den Schülern in der Vorbereitungsklasse wollen wirklich lernen. Aber was denken die Kinder in den anderen Klassen? Wie verhalten sie sich gegenüber den Kindern, die nicht so viele Deutschkenntnisse haben? Manche zeigen offen, dass sie die Kinder aus der Vorbereitungsklasse nicht mögen. Warum können sie sie nicht einfach ignorieren? Niemand hat gesagt, dass sie die allerbesten Freunde werden sollen, aber sie sollten sich minimal respektieren. Ja, es ist die Wahrheit, dass es in der Vorbereitungsklasse spezielle Aktivitäten für die Kinder gibt. Und das ist voll schön. Die Kinder können so besser Deutsch lernen. Aber warum sind die Kinder aus den anderen Klassen eifersüchtig? Sie haben gar keinen Grund. Das Komische ist, dass die Kinder der Vorbereitungsklasse auch eifersüchtig sind, weil sie denken, dass sie hier nicht willkommen sind. Warum müssen diese Differenzen sein? Wir sind alle Menschen „beauty has no skintone“.

Alexia

(Rad-)Wege der Integration

Gemeinsam mit Schulsozialarbeiter Thomas Jörlitschka startete die VKL Anfang Juni in das Projekt „Neue (Rad-)Wege der Integration“.

Doch bevor wir aufs Rad steigen konnten, war Theorie pauken angesagt. Nachdem die grundlegendsten Begriffe Rund um das Thema „Fahrrad“ bekannt waren, ging es weiter mit den Verkehrsschildern und Verkehrsregeln.

Da nun die theoretischen Grundlagen vorhanden waren, konnten wir endlich aufs Fahrrad übergehen. In verschiedensten Übungen lernten wir uns auf engstem Raum gegenseitig auszuweichen, richtig zu bremsen, einhändiges Fahren sowie den richtigen Abstand zueinander einzuhalten. In Vorbereitung auf den Jugendverkehrsübungsplatz in Nagold stellten wir auch Situationen nach, in denen wir links abbiegen und einer Baustelle ausweichen mussten.

Unser Können konnten wir dann am 13.07.2015 und am 20.07.2015 auf dem Jugendverkehrsübungsplatz unter Beweis stellen. Nach einer kurzen Einweisung durch Frau Rapp zu Fuß, ging es los. Zunächst einmal blieben wir beim Rechtsabbiegen und dem Ausweichen einer Baustelle. Beim nächsten Mal durften wir dann auch links abbiegen, was gar nicht immer so leicht war. Unser Highlight war aber die Ampel. Doch mit ihr kamen auch neue Schwierigkeiten, wie zum Beispiel die Fußgänger, die gleichzeitig mit den Rechtsabbiegern grün hatten. Aber auch diese Hürde meisterten wir.