Zellerschüler auf Abschlussfahrt in Berlin

 

Unsere Abfahrt an der Zellerschule begann pünktlich um 8:00 Uhr am Montag den 17.02.2020. Niemand krank, alle bereit, noch sehr müde und dennoch in freudiger Erwartung, was da die nächsten Tage auf einen zukommen wird.

Angekommen sind wir gegen 19:30 Uhr im Hostel.

Der darauffolgende Tag begann mit einer ersten kleinen Sightseeing-Tour zu Fuß.

Berlin begrüßte uns mit einem sehr kurzen, sehr intensiven Regenfall mit Graupel. Mit nassen Hosen und Jacken ging es furchtlos weiter Richtung Brandenburger Tor, der Reichstag, sowie der Fernsehturm am Alexanderplatz. Um noch mehr von Berlin zu sehen, trafen wir um 12:30 Uhr einen Stadtführer, welcher uns in einer zweistündigen Busfahrt quer durch Berlin geschichtliche und interessante Schauplätze zeigte und sein Hintergrundwissen mit uns teilte.

 

Anschließend ging es zu den Promis aus Wachs. Das Madame Tussauds ist immer einen Besuch wert und begeisterte die Jugendlichen. Unzählige Fotos und Posen später hatten die Jugendlichen ein erstes Mal Zeit Berlin auf eigene Faust zu erkunden, ehe man sich zwei Stunden später am Bus wieder traf. Denn der nächste Stop wartete bereits.

Der Abend stand ganz im Zeichen einer gemütlichen Sportaktivität.

 

Der Mittwoch startete mit einem Besuch im DDR-Museum. Was sich recht trocken und langweilig anhörte, entpuppte sich als sehr interaktives und anschauliches Museum. Selbst nach über einer Stunde waren einige Zellerschüler noch beschäftigt mit Fotos, Videos und „virtuellem Fahren“ in einem echten Trabi und bot so allen einen Einblick in eine Zeit, die sie alle nicht erlebt haben, welche geschichtlich aber nicht vernachlässigt werden darf.

Ebenso wenig wie die Zeit von 1933 – 1945. Der Besuch im Berliner Olympiastadion hatte nur zu einem Teil mit Fußball zu tun. Die Geschichte, die Funktion und das Stadion als Propagandamittel der Nationalsozialisten während der Olympischen Spiele 1936 wurde im Rahmen einer Führung veranschaulicht. Natürlich kamen auch unsere Fußballfans nicht zu kurz. Ein Besuch der Spielerkabinen von Herta BSC war das Highlight der Besichtigung.

 

Nach so viel Geschichte und Eindrücken war es mal wieder an der Zeit sich auszutoben. Das Schwarzlichtminigolf im Görlitzer Park bot genau das. Bunte, leuchtende Farben, dunkle Räume und viel Sportsgeist, welcher sich nach einem missglückten Schlag ab und an in einem lautstarken „Mist!“ äußerte.

Unser letzter Tag in Berlin bot uns direkt etwas Besonderes: Der Besuch des Reichstagsgebäudes. Doch nicht nur von außen. Wir hatten das Glück auf der Besuchertribüne des Plenarsaals Platz zu nehmen und uns einen interessanten Vortrag über die Geschichte des Saals seit Beginn des Regierungssitzes in Berlin anzuhören. Im Anschluss stand ein persönliches Gespräch mit Herrn Fuchtel, CDU Abgeordneter des Landkreises Calw, auf dem Plan. Leider konnte Herr Fuchtel nicht teilnehmen, da er spontan auf eine Sitzung ins Ausland reisen musste. Herr Fuchtel stellte uns aber einen seiner Mitarbeiter zur Verfügung, welcher uns seine Arbeit und die generellen Aufgaben eines Abgeordneten näher bringen sollte.

Abgerundet wurde das ganze durch die Besichtigung der Kuppel mit einem wunderschönen Rundblick um Berlin. Da nun die Mägen langsam knurrten war es an der Zeit, für ein gemeinsames Mittagessen. Nach einer erneuten Taschen- und Personenkontrolle im gegenüberliegenden Paul-Löbe-Haus wurden wir zum dort gelegenen Restaurant geführt.

Gestärkt ging es anschließend wieder auf eine eigenständige Berlinerkundung, eher man sich um 17:00 erneut versammelte für die letzte Veranstaltung dieser Abschlussfahrt. Das Computerspielmuseum bot einen Einblick in die Entwicklung von Videospielen. Und was noch wichtiger war: Man konnte diese natürlich auch selber spielen. Das absolute Highlight war das Rally-Rennspiel mit Lenkrad, bei dem zwei Schüler gleichzeitig um den Sieg führen. Als dann plötzlich vor dem Computerspielmuseum Dreharbeiten von „Berlin Tag und Nacht“ gedreht wurden, waren einige total aus dem Häuschen. Natürlich mussten hierfür erst einmal Beweisfotos gemacht werden.

Glücklich, zufrieden und drei Tage Berlin in den Knochen ging es zurück zum Hostel.

Auf der Rückfahrt nach Nagold spürte man wirklich die drei Tage Großstadt. Viele legten sich direkt bei der Abfahrt um 9:00 hin um zu schlafen, andere hörten leise Musik. Es dauerte eine ganze Weile, bis die 9er Klassen aufwachten und kurz vor Nagold versuchten mit lautem Gesang die Klassenkameraden zu unterhalten.

Es war ein bunter Mix aus Geschichte, Erkunden, Gespräche und Spaß. Wir hoffen, dass alle aus den Faschingsferien gestärkt zurückkommen, um für die letzten 12 Wochen vor den Abschlussprüfungen nochmals Vollgas zu geben.

 

Herr Kurzhals, Frau Rohr, Herr Bay

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